Fort Buoux, 2002

Auf einem Felsen, der seit Menschengedenken befestigt war, erhebt sich über einem engen Tal das verfallenen Fort Buoux.

Am Festungstor nach dem Anstieg über einen Trampelpfad angekommen, steigt man weiter den Felsen hoch durch die Ruinen eines alten Dorfes und durch die verschiedenen Befestigungsringe des Forts bis zum höchsten Punkt mit einem alten Aussichtsturm.

Der Felsen hatte viele Herren: Kelten, Römer, mittelalterliche Potentaten. Alle schätzten die strategische Lage an einer Nord-Südverbindung durch das Massiv des Luberon.

Die Bewohner hinterließen verfallene Festungsmauern, Zisternen, Kornspeicher, eine Kirche und Madame und ihre Enkelin, die im Tal für die Gemeinde Buoux das kleine Eintrittsgeld erheben.

Der Abstieg vom Felsen ist über eine sogenannte geheime Treppe möglich, deren Benutzung zu Recht Schwangeren, kleinen Kinder und Senioren nicht empfohlen wird. Für alle anderen ist sie allerdings ein Erlebnis.

Die Bilder sind eingescannte Dias und die Auflösung ist für das langsame Internet der 0er-Jahre „optimiert“.

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